Japan Koi Forum
23. Mai 2012, 16:34 *
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Autor Thema: Ozonwarnung im Radio, gilt die auch für Koiteiche ??  (Gelesen 5427 mal)
habesi
Gast
« Antworten #20 am: 04. August 2010, 15:02 »

Hallo
frage ist hast du die nachfolgenden Punkte alle beachtet bzw bei dir so im Einsatz bevor du solche Monsteranlagen propagierst?
Dies sind nur auszüge es gibt noch viele mehr davon.

Hinweise zur allgemeinen Sicherheit
 Ozon ist ein starkes Atemgift. Es kann bereits in geringsten Mengen durch
seinen typischen Geruch wahrgenommen werden. Der MAK-Wert beträgt
0,2 mg/m3 (MAK: die maximal auf Dauer erlaubte Konzentration am Arbeitsplatz).
Höhere Ozonkonzentrationen von 1 g/m3 wirken bereits stark reizend auf die Augen
und führen zu Hustenreiz und zu Tränenbildung. Sehr hohe Konzentrationen,
oberhalb 1 g/m3, können zu einer Betäubung des Geruchssinns und bei längerer
Einwirkzeit zu Lungenschäden, u.U. mit Todesfolge führen. Wegen des starken
Geruches von Ozon ist die Vergiftungsgefahr vergleichsweise gering.
Hinweise zur Installation
 Bei der Installation sind die jeweils geltenden Richtlinien zur Unfallverhütung
(in Deutschland: ZH 1/471 und DIN 19627 „Ozonerzeugungsanlagen zur
Wasseraufbereitung“) zu beachten.
 Ozonanlagen müssen in geschlossenen Räumen aufgestellt sein. Diese
Räume sind gegen den Zutritt von Unbefugten zu sichern. In diesen Räumen
dürfen keine ständigen Arbeitsplätze vorhanden sein.
 Ozonanlagen sind sorgfältig zu installieren, so dass keine Undichtigkeiten
auftreten können. Dabei sind ausschließlich ozonresistente Materialien zu
verwenden. Eine Ozonanlage besteht aus den folgenden Komponenten: Ozonerzeugungsanlage,
Vermischungseinrichtung, Reaktionsbehälter und Restozonvernichtung.
 An Stellen, wo im Störfall Ozongas austreten kann (in der Nähe der Ozonanlage,
Gasleitung zur Dosierstelle) ist ein Gaswarngerät so zu installieren,
dass bei einer Leckage die Erzeugung unmittelbar unterbrochen wird.
 Darüber hinaus sind Aufstellungsräume mit einer technischen Entlüftungsanlage
auszurüsten, die beim Ansprechen des Warngerätes selbsttätig einschaltet.
Sie ist saugend auszuführen und sollte mindestens einen dreifachen
Luftwechsel pro Stunde sicherstellen.
 Am Zugang zum Aufstellungsraum der Ozonanlagen muss das Warnzeichen
„Ozonanlage, Zutritt nur für unterwiesene Personen“ und das Warnzeichen
„Giftige Stoffe“ sowie das Rauchverbotszeichen angebracht sein.
 Es muss sichergestellt sein, dass beim Ausbleiben oder Stillstand des zu
behandelnden Wassers die Dosierung von Ozon unterbleibt.
 Ozonanlagen müssen durch einen Notausschalter (in der Nähe der Tür)
stromlos geschaltet werden können.
 Ab einer Ozonkonzentration von 5 g/m3 besteht für
den Restozonvernichter Brand- und Verpuffungsgefahr.
 Die Leitungen zum Restozonvernichter müssen in ausreichender Nennweite,
fallend, unter Vermeidung von Wassersäcken erfolgen. Vor Eintritt in den
Restozonvernichter ist eine Entwässerung mit Geruchsverschluss vorzusehen,
Höhe des Wasserschlosses: größer 1 m. Die Abgasleitung vom Restozonvernichter
ist ins Freie zu leiten. Diese Abgasleitung muss stetig fallend
unter Vermeidung von Wassersäcken verlegt werden. Wenn dies nicht
möglich ist, dann muss nach dem Restozonvernichter eine Entwässerung
mit Geruchsverschluss angebracht werden, durch die verhindert wird, dass
Kondenswasser in den Restozongasvernichter gelangt.
Aber da du ja ein Experte bist brauche ich dir das alles ja nicht zu sagen und du hast bei dir alles so installiert.
Deshalb schreibe ich das mal für alle anderen hier rein.
Nun aus dieser Sichtweite aus betrachtet stellt sich die Frage ob es kleinere Geräte nicht auch tun?
Unter uns sie tun es das kann ich jederzeit beweisen.
Bei mir reicht ein einziger 300 mg Ozonisator(nicht aus china) mit reinem Sauerstoff gefahren Ausstoss ca 800 mg um meinen Teich mit ca 200 kg Besatz bei guter Fütterung auf einem Redoxwert von 350 zu halten.
Mal abgesehen davon man muss keinen 20 g Ozonisator zusammenbauen es reicht völlig einen handelsüblichen 5 g Ozonisator mit wasserkühlung mit Sauerstoff zu beschicken dann hat man auch 20 g oder sogar nochmehr wen man will.
Viele Grüße Kigoi





Mittlerweile machst Du dich nur noch lächerlich. Copy und Pace kann  heute jeder. Ein Quellennachweis gebietet der Anstand übrigens.

Du kommst mir mit Sicherheitsvorschriften und haust hier damit auf den Tutti. Leider klaust Du dabei den ganzen Text aus einem PDF eines Geräteherstellers. Da gilt übrigens das selbe Prinzip wie bei der Medikamentenbeilage zu Nebenwirkungen wenn Du mich da verstehst. Der will ja nicht in Haftung gehen für irgendjemanden und sichert sich halt ab.

Ich arbeite in meinem Unternehmen nach Normen und Umweltauflagen von denen Du nur träumen kannst. Warum sollte ich das zuhause anders handhaben? Ja ich habe alles gemacht was notwendig ist. Leider hast Du es immer noch nicht geschnallt das ich gar kein Ozon einsetze. Also komm mir nicht mit dicken Maschinen etc....

Hiermal der Link Originaltext....als PDF.

http://www.prominent.de/Portaldata/1/Resources/_transfer/-2008/SI_02_00_BonoZon_BONa_D.pdf

Wie gesagt woanders klauen ist keine Kunst.....kann jeder...

ciao

ThomasD




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« Antworten #21 am: 04. August 2010, 20:27 »

Hallo Jungs,

ich möchte nochmals da drum bitten, den ernsthaft am Thema interessierten Lesern, diesen Thread nicht zu vergraulen bzw. zuzumüllen !

Vielleicht sollten wir die Themen trennen:
1. Infos zu Ozon
2. Diskussions-Thread zu Ozon.
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Gruss Koikoi0/Dirk
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Jegliche Gewährleistung für die Richtigkeit und Vollständigkeit, meiner Beiträge ist ausgeschlossen
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« Antworten #22 am: 04. August 2010, 20:41 »

Hallo,

ich bin sehr dankbar für den Beitrag von Wolfgang.

Ich kenne nichts vom Thema Ozon und es geht wohl vielen so ...

Wir wollen hier für Aufklärung zum Thema Ozon sorgen.

Jeder der etwas Konstruktives zum Thema beitragen kann ist herzlich dazu eingeladen weiterhin hier zum Thema zu posten.

Alles andere ist Off Topic und wird ab sofort gelöscht.

Danke nochmal dir, lieber Wolfgang, für die Initiative.

Gib Gas!  Grin

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Kigoi
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« Antworten #23 am: 05. August 2010, 23:23 »

Hallo Wolfgang,
guter Beitrag mit viel Basiswissen weiter so

Habesi du hast pn
Viele Grüße Kigoi


Sicherheit ist Sicherheit wen auch "ausgeliehen".
« Letzte Änderung: 08. August 2010, 10:54 von Kigoi » Gespeichert

sofa Männer sind wie Kinder nur das Spielzeug ist teurer  sofa
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« Antworten #24 am: 10. August 2010, 21:33 »

Hallo ,


Es entsteht durch

 a. UV Strahlung vorallem durch die UVC-Strahlung
    aus dem All, die aber dann in eben dieser Ozonschicht
    hängen bleibt und damit die Erde vor UVC schützt.
    Bekannt aus der Problematik des Ozonloches.
 
 b. elektrisch Entladung das ist einmal das Gewitter, bei
    dem durch die elektrische Ladung Ozon entsteht , und
    weil Gewitter am Teich mitunter schwer zu handhaben
    sind : die am Teich üblichen Ozongeneratoren, das
    Gewitter des kleinen Mannes.

 c. durch chemische Prozesse bekannt aus Rundfunk und
    Fernsehen als Smogalarm.

Da es relativ instabil ist - wohlgemerkt relativ !!! das ist
später für die Anwendung am Teich wichtig - ist ein Lagerung
schwierig und nicht sinnvoll. Es wird daher zur Anwendung
jeweils an Ort und Stelle frisch hergestellt.

Für den Teich hergestellt werden kann Ozon durch

  a. UV Licht, aber Ausbeute und teilweise Handhabung
     sind unbefiedigend, nur ca. 0,5g/Stunde

  b. elektrolytisch, diese knopfzellenartigen
     Gebilde sind vereinzelt noch im Handel
     ca. 0,015g/Stunde ; hierzu gehört eigentlich auch
     die Elektrolyse aus Schwefelsäure, die aber
     auf Grund der Zutaten ausscheidet.

  c. stille Entladung, hier sind für Teichzwecke
     bis zu 2 g/Stunde möglich

Da die Variante c. für uns die größere Bedeutung hat,
betrachten wir überwiegend diese Variante :

Was brauchen wir : als erstes mal Sauerstoff. Den
gibt es bekanntlich zu 21 % kostenlos in der Luft.
Dann brauchen wir Energie um aus der stabilen O2
Verbindung eine O3 zu machen.

Im Prinzip wird dann durch eine hohe elektrische
Ladung ein Sauerstoffmolekül gespalten und lagert sich sofort an freie Sauerstoffmoleküle
an. Es entsteht O3 = Ozon.

Dabei handelt es sich oft im Röhrenozonerzeuger mit einer Ozonelektrode
um ein Glasrohr als Dielektrikum auf ein Alurohr aufgezogen. Dieses Alurohr trägt hohe Spannung
bis 7 KV. Die anderen Enden sind an Masse angeschlossen,  so daß zwischen diesen Elektroden
es zu einer sog. stillen elektrischen Entladung kommt.

Allerdings werden nur 4 - 10 % der eingespeisten Energie zur Erzeugung des Ozons verwendet.

Das meiste , was entsteht ist Wärme, die tunlichst abgeführt werden sollte, da die Ozonausbeute
sich mit zunehmender Wärme verschlechtert.
Keine gute Ausbeute und es erhebt sich die Frage kann ich die irgendwie
verbessern.
Und tatsächlich kann man sie verbessern in dem ich das Gerät
mit 60 - 70 % seiner Kapazität fahre.
Ähnlich wie beim Auto bringt der Bleifuß zwar mehr Tempo, aber das Kosten/Nutzenverhältnis verschlechtert
sich.
Die zweite Möglichkeit ist den zugeführten Sauerstoffanteil zu erhöhen:
sprich das Gerät mit Sauerstoff entweder aus dem Sauerstoffkonzentrator
oder einer entsprechenden Sauerstoffflasche zu speisen.
 Das bringt natürlich weitere Kosten mit sich und vorallem nicht vergessen reiner Sauerstoff ist
gut brennbar und beim richtigen Gemisch wie ein kleines Bömbchen, deshalb Sauerstoffflaschen
möglichst nahe am Nachbarn positionieren, das verlängert die eigene Reaktionszeit.
Also das Aufmotzen bringt ggfs. Mehrkosten undLagerungsprobleme mit sich.

Hier muß jeder selbst entscheiden, welchen Aufwand er betreiben will.

Nun haben wir Ozon, aber wie kriegen wir es in den Teich ?

Vorab noch der Hinweis, daß der Ozonreaktor seine Energie nicht nur auf das
O2 Molekül losläßt sondern auch andere Moleküle beschießt. Daher sollte
die zugeführte Luft möglichst trocken sein, denn sonst kann es zur
Entstehung von Salpetersäure HNO3 kommen, und die ist in einem Teich mit
Lebewesen nicht erwünscht.Wir erkennen hier unser O3, das H aus H2O und N
aus der zugeführten Luft wieder.
Also sollte die zugeführte Luft so trocken wie möglich sein.
Und wie kriege ich sie trocken wird nun der eine oder andere fragen :
Natürlich mit Wärme - unser Wäschetrockner - oder Gefriertrocknung, Vakuumtrocknung
usw, aber das sind alles Verfahren, die sich für die industrielle Anwendung
eignen.
Für unseren Zweck eignet sich eher Trocknungsmittel wie sie jeder kennt,
der eine feuchten Keller hat.
Auch eine geschickte Plazierung z.B. die Luftpumpe in den Heizungskeller
hilft da.
Das zeigt jetzt schon , daß die Ozonbehandlung nicht ohne Aufwand betrieben
werden kann, möchte man sie sachgerecht anwenden.

Nun muß das Ozon zum Teich.
Dazu brauchen wir einen Schlauch der auf alle
Fälle ozonfest sein muß, denn erstens würde sonst das Ozon schon mit
Bestandteilen des Schlauches reagieren und zweitens soll das Ozon ja nicht
über den Schlauch entweichen.
Hier eignet sich am besten ein Teflonschlauch.
Dabei findet auf Grund des Ozonsebstzerfalls ein kontinuerlicher Ozonverbrauch
in der Zuleitung statt. Das heißt in der Praxis wie im Leben eine möglichst
kurze Leitung ist erwünscht. Bei der Berechnung der für die Anwendung notwendigen Dosis
muß dies über einen Korrekturfaktor - den sog. Proportionalitätsfaktor - berücksichtigt
werden. Dieser beträgt für Ozon 0,83.
So unser Ozon steht am Ufer und will in´s Wasser. Was im hierbei im Wege steht
ist, daß es im Wasser relativ schwer löslich ist. Das bedeutet der Kontakt
zwischen Ozon und Wasser muß möglichst optimal gestaltet sein.

Auf diese Gestaltungsmöglichkeiten gehe ich das nächste Mal ein.

Gruß Wolfgang.

Leider hat sich durch das Schlappmachen meines Providers die
Sache etwas verzögert, aber bleibt zu hoffen das der Provider
- ich verrate nicht , daß es Alice ist - durchhält.


« Letzte Änderung: 12. August 2010, 16:11 von wr » Gespeichert
habesi
Gast
« Antworten #25 am: 11. August 2010, 00:06 »

Mal eins vorab Wolfgang. Ich finde es schön das Du Dir die Mühe machst hier was über O³ zu schreiben. Das soll keine Kritik an Deiner Person sein. Aber was Du hier schreibst kann ich teilweise nicht nachvollziehen.

Zitat
Die zweite Möglichkeit ist den zugeführten Sauerstoffanteil zu erhöhen:
sprich das Gerät mit Sauerstoff entweder aus dem Sauerstoffkonzentrator
oder einer entsprechenden Sauerstoffflasche zu speisen.
 Das bringt natürlich weitere Kosten mit sich und vorallem nicht vergessen reiner Sauerstoff ist
gut brennbar und beim richtigen Gemisch wie ein kleines Bömbchen, deshalb Sauerstoffflaschen
möglichst nahe am Nachbarn positionieren, das verlängert die eigene Reaktionszeit.
Also das Aufmotzen bringt ggfs. Mehrkosten undLagerungsprobleme mit sich.


Du solltest Dir aber im klaren sein das in jedem mir bekannten Forum der Einsatz von reinem Sauerstoff und dann noch aus der Flasche einem Laien nicht geraten wird. Das ist mehr als lebengefährlich und höchst fahrlässig. Die dabei entstehende Konzentration an O³ ist nicht vorherzusagen. Zudem besteht Brand und Explosionsgefahr


Zudem behauptest Du Sauerstoff brennt?Huh?Huh?? Sauerstoff alleine kann nicht brennen. Das lernen die Kids heute in der 5. Klasse. Sauerstoff unterstützt aber die Verbrennung wenn in billigen oder mangelhaften O³ Generatoren die Dichtungen oder Plastikteile anfangen zu brennen und das passiert schneller als Du zuschauen kannst wenn Du es mit flüssigen Sauerstoff beschickst. Das ist dann auch eine Oxydation. Aber eine unerwünschte. Dann kommt es schnell zur Kettenreaktion. Wenn es dann mal fackelt wird es unangenehm. Das hantieren mit flüssigen Sauerstoff an einem O³ Generator sollte daher niemals so belanglos als Bömbchen dargestellt werden.

Zitat
Und wie kriege ich sie trocken wird nun der eine oder andere fragen :
Natürlich mit Wärme - unser Wäschetrockner - oder Gefriertrocknung, Vakuumtrocknung
usw, aber das sind alles Verfahren, die sich für die industrielle Anwendung
eignen.
Für unseren Zweck eignet sich eher Trocknungsmittel wie sie jeder kennt,
der eine feuchten Keller hat.
Auch eine geschickte Plazierung z.B. die Luftpumpe in den Heizungskeller
hilft da.
Das zeigt jetzt schon , daß die Ozonbehandlung nicht ohne Aufwand betrieben
werden kann, möchte man sie sachgerecht anwenden.

Auch das ist ein völlig wertlose und teilweise falsche Info. Schreib doch mal auf was es wirklich gibt.

Silikat Trockner oder elektrische Luftrockner oder vieleicht Adsorptionstrockner---- die hat fast jeder Teichfreak der ernsthaft Ozon betreibt zuhause im Einsatz. Letzters sicherlich nur die Hardcore Fraktion....

Wäschetrockner Huh? Was will die Industrie denn damit machen?? Was hat das mit Ozon zu Tun??

Übrigens mit Wärme entfernt man das Wasser aus der Luft nicht sondern mit Kälte. Das nennt man dann Kältetrockner. Das Verfahren ist so alt wie die Pneumatik. Mit Wärme werden in elektrischen Trockner nur die gesammelten Wasseranteile in den dort befindlichen Silikat Perlen in Dampfform gebracht und dann per Luftdruck ausgetrieben.

Zitat
Vorab noch der Hinweis, daß der Ozonreaktor seine Energie nicht nur auf das
O2 Molekül losläßt sondern auch andere Moleküle beschießt. Daher sollte
die zugeführte Luft möglichst trocken sein, denn sonst kann es zur
Entstehung von Salpetersäure HNO3 kommen, und die ist in einem Teich mit
Lebewesen nicht erwünscht.Wir erkennen hier unser O3, das H aus H2O und N
aus der zugeführten Luft wieder.

Vom Salpeter werden dein Fische gar nichts mitbekommen weil sich dein Generator schon vorher zerlegt hat, da sich durch die Salpeterbildung an den Zellen, bzw. Keramikplättchen Kurschlüsse bilden und die Ozon Produktion mangels Stromfluss brach liegt. WEas nun. Das schöne Ozon Kästchen ist kaputt....
Daher scharf trockne Luft oder O² zum Schutz des O³ Generators und nicht der Fische.

Zitat
Dabei findet auf Grund des Ozonsebstzerfalls ein kontinuerlicher Ozonverbrauch
in der Zuleitung statt. Das heißt in der Praxis wie im Leben eine möglichst
kurze Leitung ist erwünscht. Bei der Berechnung der für die Anwendung notwendigen Dosis
muß dies über einen Korrekturfaktor - den sog. Proportionalitätsfaktor - berücksichtigt
werden. Dieser beträgt für Ozon 0,83.

Das ist nun der Oberhammer schlechthin und völlig unangebracht für Hobbyanwender. Hast Du mir nicht geschrieben hier nichts hochtechnisches zu bringen damit es jeder versteht??? Dann schmeisst Du hier Mathematische Elemente ein die ersten völligst  vernachlässigbar sind sind bei 6 mm Teflonleitung auf Hobbyteich Ozon Anlagen und ehe keiner der nicht Physik oder Mathe studiert  je in seinem Leben gehört hat geschweige denn versteht.

Um zum Punkt zu kommen. Eins ist mal schon sicher. Dies ist die mit Abstand schlechteste Ozon Erklärung die ich bis jetzt auf einem Koiforum gelesen habe. Da gibt es hundert bessere Abhandlungen darüber. Mal bei Pfiffikus auf der Seite nachschauen. So sollte das gemacht werden.

Wenn dann hier noch ein Admin folgendes schreibt....

Zitat
Hallo Wolfgang,
guter Beitrag mit viel Basiswissen weiter so

bin ich kurz davor aus dem Fenster zu springen...weil das hier richtig weh tut....was soll denn da dann noch kommen beim Wassereintrag. Ich befürchte schlimmes...  

Sorry Wolfgang das musste mal raus weil ich das Thema für zu wichtig halte und nimm das nicht persönlich.
Ich hab mit dir überhaupt kein Problem und finde deine Schreibweise eigentlich ganz nett.... Nur ist Ozon ein zu ernstes Thema..

Viele Grüsse

ThomasD


« Letzte Änderung: 11. August 2010, 00:09 von habesi » Gespeichert
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« Antworten #26 am: 11. August 2010, 10:37 »

Hallo Thomas


Du solltest Dir aber im klaren sein das in jedem mir bekannten Forum der Einsatz von reinem Sauerstoff und dann noch aus der Flasche einem  Laien nicht geraten wird. Das ist mehr als lebengefährlich und höchst fahrlässig.

Das habe ich angedeutet und werde es bei der kritischen Würdigung von Ozon am Teich nochmals rausstellen.

Die dabei entstehende Konzentration an O³ ist nicht vorherzusagen.

Das ist falsch, es bringt eine Steigerung auf 12 %  je nachdem ob es sich um einen Niedrig, Mittel oder Hochfrequenzgenerator handelt.


Zudem behauptest Du Sauerstoff brennt?? Sauerstoff alleine kann nicht brennen.

Ich halte keine Vorlessung über Sauerstoffes, aber nach meiner Meinung ist es unsinnig jedes Detail - das noch dazu am Rande
wichtig ist - hier mit Strukturformeln zu hinterlegen.
Wenn Du möchtest schicke ich Dir dazu eine PN.

Das lernen die Kids heute in der 5. Klasse.

Die habe ich im Rahmen der Begabtenförderung übersprungen.


Übrigens mit Wärme entfernt man das Wasser aus der Luft nicht sondern mit Kälte.

Es gibt beides , zumindest in Bayern.Und glaubst Du wir erzeugen beim Kompressor
öl und wasserfreie Luft mit Kälte ?? Ich bin ausschließlich auf wasser und ölfreie
 und temperierte Luft angewiesen. Möchte Dich erleben wenn Dir einer mit
7 Grad Celsius über die Zahnhälse bläst. Mir ist die Art der Trocknung
zwangsläufig ein Begriff, ich bin aber der Meinung, daß es im Rahmen der
Ozonanwendung im Teich gar kein vernünftiges Verfahren gibt; mit Einschränkung
Silikattrockner. Aber das kommt noch genauer bei der abschließenden Wertung.


Vom Salpeter werden dein Fische gar nichts mitbekommen 

doch meine sind so sensibel. Aber Salpetersäure gehört weder in den Teich noch in
Teichnähe.

Bei der Berechnung der für die Anwendung notwendigen Dosismuß dies über einen Korrekturfaktor - den sog. Proportionalitätsfaktor - berücksichtigt
werden. Dieser beträgt für Ozon 0,83
.

Das ist nun der Oberhammer schlechthin und völlig unangebracht für Hobbyanwender.

Aber Du kennst den Faktor doch auch ??
Tut mir leid, aber ich brauche diesen Punkt später bei der Dosisberechnung für
das Erreichen der letalen Dosis.


bin ich kurz davor aus dem Fenster zu springen...

Nimm´das Kellerfenster, wäre sonst schade um die weiteren Anregungen.

Gruß Wolfgang

Hab` Ozon drübergelassen, jetzt aber Braunstich !!??
Ich hoffe so geht´s.

 
« Letzte Änderung: 11. August 2010, 11:47 von wr » Gespeichert
ganesh
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« Antworten #27 am: 11. August 2010, 10:43 »

… dachte Ozon entfernt den Gelbstich,
oder ist das Geheimtinte?
 Smiley  sorry, nur kleiner Spass …
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// ganesh
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« Antworten #28 am: 11. August 2010, 11:41 »

Sorry Wolfgang,
beim Lesen brennt es in den Augen...
Gruß Thomas
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hsqu2
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« Antworten #29 am: 11. August 2010, 11:44 »

Kleiner Tipp,

beim LEsen einfach mit der MAus markieren!
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